Jan-Henning Kromminga, M.A. (Lektor)

Deutsche Sprachwissenschaft

E-Mailjhkromminga@uni-bremen.de
BüroGW 2, B 3590
Telefon0421 218-68277
SprechzeitenDonnerstags, 11:30 – 12:30 Uhr und nach Vereinbarung

Curriculum Vitae

seit 10/2017

Lektor an der Universität Bremen, FB 10 - Deutsche Sprachwissenschaft

09/2013-01/2018

Assistent an der Universität Bern/Schweiz, Institut für Germanistik

10/2010-08/2013

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der TU Berlin, Allgemeine Linguistik, Mitarbeit am DFG-Projekt "Aktuelle Konzeptualisierungen von Terrorismus - expliziert am Metapherngebrauch im öffentlichen Diskurs"

01/2010-12/2010

DAAD-Sprachassistent an der University of the Witwatersrand, Johannesburg/Südafrika

2002-2009

Studium der Germanistik, Philosophie, Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig und der Universität Oslo/Norwegen

Forschungsinteressen / Research Interests

Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel "Die Wir-Gruppe im 'Kampf der Kulturen'. Über die sprachliche Konstruktion großer Kollektive zur Einteilung der Welt"

Weitere Interessen: Kritische Diskursanalyse, Kognitive Linguistik, Metaphern, Kurzwortforschung

Publikationen / Publications

Herausgeberschaft:

(2014): zus. mit Monika Schwarz-Friesel (Hrsg.): Metaphern der Gewalt. Konzeptualisierungen von Terrorismus in den Medien vor und nach 9/11, Tübingen: Francke Verlag.

Aufsätze:

(2010): Wer ist ein Ossi? – Über die Gestalt und Verwendungskonkurrenzen einer besonderen Personenbezeichnung. In: Lange, F., Rahmann, K., Schleichardt, S. (Hrsg.): Konstruktion deutscher Wirklichkeit durch Sprache. Interviews und Analysen, Leipzig.

(2013): zus. mit M. Schwarz-Friesel: 9/11 als globale Katastrophe: Die sprachlich-kognitive Verarbeitung des 11. September 2001 in der Berichterstattung deutscher Medien. In: Sprachtheorie und germanistische Linguistik, 23.1 (2013), S. 1-22.

(2014): Wer wurde am 11.09.2001 angegriffen? Opferperspektiven und Wir-Gruppen-Konstruktionen. In: Schwarz-Friesel, Kromminga (Hrsg.): Metaphern der Gewalt. Konzeptualisierungen von Terrorismus in den Medien vor und nach 9/11, Tübingen: Francke Verlag.

(2014): Die Selbstpositionierung rechter Populisten am Beispiel der norwegischen Fortschrittspartei nach ihrem Regierungseinzug. In: Januschek, F., Reisigl, M. (Hrsg.): Populismus in der digitalen Mediendemokratie. OBST (Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie), 86 (2014), S. 189-214.

(2015): zus. mit M.J. Becker: Unternehmen und Ungeheuer. Über die Konzeptbereiche ausgewählter Terror-Metaphern. In: Humer, S. (Hrsg.): Terrorismus A/D. Winnenden: CSW-Verlag (= Edition Digitale Wissenschaft).

(2016): AQ+IS. Über Akronyme zur Benennung terroristischer Organisationen. In: Hentschel, E. (Hrsg.): Wortbildung im Deutschen. Tübingen: Gunter Narr Verlag.

(2016): Zum kollektivitätskonstitutiven Potenzial von Personalpronomen. Wir-Gruppen-Konstruktionen am Beispiel global wirkmächtiger Identitätszuschreibungen. In: Zhu, Jianhua, Zhao, Jin, Szurawitzki, Michael (Hrsg.) (2016): Germanistik zwischen Tradition und Innovation. Akten des XIII. Kongresses der IVG, Band 3. Frankfurt/M. etc.: Peter Lang.

Vorträge: an den Universitäten Bern, Fribourg, Berlin (TU/FU), Leipzig, am IDS Mannheim, auf Konferenzen der IVG, der DGKL, des Netzwerks Terrorismusforschung, des Cuso u.a.